KI nutzen im Unternehmen
«Die Welt wird sich verändern – bleiben wir neugierig.»
Künstliche Intelligenz ist in der Ladenbau- und Innenausbaubranche angekommen – nicht als Zukunftsvision, sondern als Werkzeug, das Kreativität, Effizienz und neue Ideen freisetzt. Am Hallwilersee erlebten die Teilnehmenden hautnah, wie KI funktioniert, wo ihre Grenzen liegen und wie sie im Unternehmensalltag konkret Mehrwert schaffen kann – vom ersten Prompt bis zur fertigen Umsetzung.
KI ist kein Hype mehr
Nach der erfolgreichen ersten Durchführung am 16. September war auch die zweite Ausgabe am 21. Oktober 2025 aussergewöhnlich gut besucht. Das Seminar der Swiss Shopfitters zum Thema «Künstliche Intelligenz im Unternehmen» fand erneut in der inspirierenden Umgebung des Hallwilersees statt und widmete sich den drei Schwerpunkten: verstehen, anwenden und integrieren. Rund 35 Inhaberinnen und Inhaber, Geschäftsleitende sowie Führungskräfte und Mitarbeitende nahmen teil – und zeigten sich begeistert vom praxisnahen Zugang und der Vielzahl an Aha-Momenten. Die grosse Nachfrage und die Rückmeldungen unterstreichen: KI ist für unsere Branche kein Randthema mehr, sondern hochaktuell.
Den Auftakt machte Cornelia Diethelm (Shifting Society AG) mit den ethischen und rechtlichen Dimensionen des KI-Einsatzes. Sie zeigte auf, wie Unternehmen mit klaren KI-Leitlinien Verantwortung übernehmen und Vertrauen schaffen können. Ihr zentraler Punkt: Der Mensch bleibt immer in der Verantwortung – Transparenz, Datenschutz und Qualität sind die Grundlagen jeder seriösen KI-Nutzung.
Anschliessend führte Andreas Käser, Gründer des Büros für KI, Schritt für Schritt durch die technischen und praktischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz: von ChatGPT über Bildmodelle bis hin zu den Herausforderungen der Integration im Unternehmensalltag. In den Workshops entstanden erste konkrete Beispiele – von optimierten Texten bis hin zu neuen Bildideen für Marketing und Kommunikation.
Spätestens nach diesen zwei Tagen war klar: KI ist kein Hype mehr, sondern entwickelt sich zum festen Teammitglied – manchmal genial, manchmal noch ein Lernender. Ob verspielte Experimente oder grosse Ideen – viele Teilnehmende gingen mit dem Gedanken nach Hause: «Das probiere ich morgen gleich im Betrieb aus!»
Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt:
„KI ist keine Zukunftsmusik mehr – sie ist längst Teil unseres Alltags. Jetzt geht es darum, sie richtig zu nutzen.“
«Die Welt wird sich verändern – bleiben wir neugierig.»